Weblog von admin

AK undokumentierte Arbeit bei Ver.di

Auch wer keinen oder einen unsicheren Aufenthaltsstatus hat, hat Arbeitsrechte. Diese durchzusetzen ist in dieser Situation jedoch besonders schwer. Flüchtlinge, MigrantInnen und Illegalisierte die für ihre Rechte kämpfen organisieren sich auch bei Ver.di. In Berlin gibt es seit kurzem einen Arbeitskreis, der dabei hilft die eigenen Arbeitsrechte durchzusetzen. Z.B. Überstunden bezahlen zu lassen, den Lohn rechtzeitig zu bekommen und und und.

Folgendes Video hat der AK undokumentierte Arbeit bei Ver.di gemacht. Bitte weiterleiten. Wenn ihr Leute in solchen Situationen kennt, helft ihnen und vermittelt sie an Ver.di.

http://www.youtube.com/watch?v=7d7aHc8-OuI

Gegen die Ausbeutung, Illegalisierung und Abschiebung von Menschen!
Weg mit der Abschottung Europas gegen MigrantInnen.
Kein Mensch ist illegal.

Herzlichen Glückwunsch!

Endlich hat es mal einer geschafft: unter einem Bus der englischen Grenzpolizei konnte ein Migrant durch den Eurotunnel nach Großbritannien einreisen und entkam unerkannt. Es ist doch ein Wahnsinn welche Wege Menschen auf sich nehmen müssen, weil die Grenzen so heftig überwacht werden. Anstatt endlich einzusehen, dass niemand die Migration aufhalten kann! Auch nicht kontrollieren oder managen und die Flüchtlinge für Hungerlöhne bei illegalisierten Arbeiten schuften lassen, auch wenn das die Strategie vieler europäischer Länder ist.

Vom Mensch zum Ding

Eine Anmerkung zum Asylbewerberleistungsgesetz

Joachim Bruhn
(Initiative Sozialistisches Forum, Vom Mensch zum Ding (1997), in: Dies., Flugschriften. Gegen Deutschland und andere Scheußlichkeiten, Freiburg: ca ira-Verlag 2001, S. 101 - 107, Weiteres unter: http://www.isf-freiburg.org/verlag/buecher/isf-flugschriften.html)

Wem es noch irgendwie gelang, als Flüchtling, ob vor ökonomischem oder politischem Terror, die deutsche Grenze zu überschreiten, kann froh sein, vom Rechtsstaat wenigstens als Inhaber passiver Rechte anerkannt zu werden und, wie eingeschränkt auch immer, vor seiner Abschiebung das fundamentale aller passiven Rechte, das Recht auf Leben, zu genießen. Der Flüchtling ist der überflüssige, der überflüssig gemachte Mensch.

Ausstellung über das Ghetto Minsk in der Viadrina Universität

"Das ganze Leben ist eigentlich unmöglich"

MOZ, Donnerstag der 2. April 2009
Von Antje Scherer

"Letzter Gruß" heißt eine Ausstellung über das Ghetto Minsk, die deutsche und weißrussische Studierende gemeinsam erarbeitet haben. Die Vernissage an der Viadrina ist Auftakt eines Treffens der "Geschichtswerkstatt Europa" mit Teilnehmern aus 15 Ländern.

Eigentlich hasst er es, darüber zu reden. Und wird es doch heute Abend wieder tun. Michail Treyster war 14, als Minsk von der deutschen Armee besetzt wurde, einen Monat später kam er wegen seiner jüdischen Abstammung ins Ghetto. Seit vielen Jahren reist der heute 81-Jährige immer wieder nach Deutschland, um vor Schülern und Studenten über die schlimmste Zeit seines Leben zu sprechen: "Jeder, der überlebt hat, hat ein schlechtes Gewissen, weil er nicht tot ist", sagt er. "Deshalb erzählen wir es immer wieder - damit es nicht noch mal passiert."

Den ganzen Artikel hier lesen.

Block L calling for freedom

Migrants in detention complex Schiphol Airport fight brutality, call
for help. M2M Radio, Migrant to Migrant, calls on activists and artists for
international collaboration in solidarity

Amsterdam, NL. March 2009 --- http://m2m.streamtime.org ----
Report #2
Report #1
Report #0

On the 18th of February the inmates of Block L demanded clear information on their fate. “How long can they keep us here? Is asking for asylum a crime in this country? Why are we here?” In Block L migrants are detained who are supposed to be deported back home.

Veranstaltung in Potsdam. 4 Filme gegen Rassismus.

Gestern Abend fanden sich im Veranstaltungsraum des Kulturzentrum Potsdam etwa 25 Menschen ein um sich die Filme 'Do you need a visa?' (Serbien), 'No way out?' (Potsdam) und 'Lebensverhältnisse von Flüchtlingen in Frankfurt(Oder)' (Progress) anzuschauen. Ausserdem hatte es ein Glücklicher geschafft eine Kopie des Films 'Asylmärchen', über den wir an anderer Stelle schon berichtet haben, aufzutreiben. Die beiden ersten Filme wurden in einem Gemeinschaftsprojekt von 2 Gruppen aus Potsdam und Novi Sad erarbeitet und zusammen vorgestellt. Unser Film wurde danach gezeigt.

Jetzt auch online anschauen.

Für alle, die es nicht erwarten können, bis sie den Film herunter geladen haben oder ihre DVD zugeschickt bekommen, gibt es ab heute auch die Möglichkeit, den Film mit jedem Browser direkt auf der Webseite anzusehen. Damit auch Menschen mit geringbandbreitigem Internetanschluß den Film hier sehen können, ist die Bild und Tonqualität so angepasst, dass der Film schnell lädt. Für eine bessere Qualität, ladet euch den Film herunter oder bestellt eine kostenlose DVD.

Film hier online anschauen:

Der Film wird veröffentlicht.

Am 25. Juni 2008 haben wir unseren Film zum ersten Mal öffentlich aufgeführt. Wir luden dazu ein, in die Universität Viadrina in Frankfurt(Oder) zu kommen, zusammen mit uns den Film anzuschauen und später darüber zu diskutieren. Etwa 50 Menschen folgten unserer Einladung und einige blieben danach noch länger. Wir tauschten Kontakte aus und haben Ideen besprochen für die eine oder andere zukünftige Zusammenarbeit. Jetzt werden wir den Film bald auf unserer Website veröffentlichen und die DVDs an die Menschen versenden, die ihr Interesse bekundet haben.

Inhalt abgleichen